34 Inklusion In Der Freizeit

Inklusion in der Freizeit

Ob in den Bereichen Kultur, Freizeit, Sport oder Tourismus – viele Einrichtungen und Vereine in Bayern haben die Notwendigkeit von Barrierefreiheit erkannt und ihr Angebot auf Menschen mit Behinderung abgestimmt. Einige von ihnen haben sich auf einen Gästeservice für mobilitäts- und/oder aktivitätseingeschränkte Personen spezialisiert, andere haben die Voraussetzung dafür geschaffen, dass ihr existierendes Angebot von allen genutzt werden kann. Denn erst wenn man etwas erlebt und seine Hobbys mit anderen teilen kann, ist die Inklusion in der Gesellschaft angekommen.

PROJEKT-BEISPIELE

Inklusion im Sport: die Erlebte Integrative Sportschule (EISs)
Sport verbindet Menschen – mit und ohne Behinderung. In Bayern wird dies durch vielfältige Sportangebote der Behindertenverbände ermöglicht. Hervorzuheben ist das Projekt Erlebte Integrative Sportschule (EISs). Hier treiben Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport. Der Leistungsgedanke steht dabei im Hintergrund. Es zählen vor allem der Spaß an Bewegung und die Förderung individueller Fähigkeiten. Neben den sportlichen Fähigkeiten verbessert sich ganz nebenbei auch das Sozialverhalten. Denn wenn Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap gemeinsam Sport treiben, bauen sie schon frühzeitig Barrieren ab und leisten so einen Beitrag zur Inklusion.
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Mittendrin: Inklusionsbüros mit vielen Freizeitangeboten
Mittlerweile entstehen an vielen Orten in Bayern sogenannte Inklusionsbüros, die in der Offenen Behindertenarbeit (kurz: OBA) tätig sind. So auch in Kelheim mit dem Inklusionsbüro für alle und den "mittendrin!"-Reportern, die vor allem aus ehrenamtlich tätigen Menschen mit Behinderung bestehen. Sie berichten zu den Themen Barrierefreiheit und Inklusion und sind Experten in eigener Sache. Zudem unterstützen sie das Inklusionsbüro bei der Entwicklung von speziellen Angeboten wie Tanzkursen für Menschen mit und ohne Behinderung, einen Fotokurs in Leichter Sprache, speziellen barrierefreien Ausflügen oder Infos zu Kommunal- und Landtagswahlen.
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Inklusive Erlebnisse: barrierefreie Kultur- und Freizeitangebote
Gastfreundschaft hat in Bayern Tradition. Diese Tradition soll für alle Gäste spür- und erlebbar sein. Ziel ist es daher, allen Gästen attraktive Angebote für einen erholsamen Urlaub in Bayern anbieten zu können. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Angeboten für mobilitäts- und/oder aktivitätseingeschränkte Gäste durch bayerische Tourismusanbieter. Eine spezielle Internetseite bündelt diese Angebote. Darunter auch das Schloss Herrenchiemsee, das eine komplette barrierefreie Besichtigung möglich macht – von extra installierten Aufzügen bis zu Leih-Rollstühlen. Zudem gibt es viele Hotels, Gasthöfe und Jugendherbergen in Bayern, die barrierefrei ausgestattet sind.
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Mittlerweile gibt es auch immer mehr Kulturangebote, zum Beispiel barrierefreie Stadtführungen. Einen speziellen Rundgang bietet der Verein STATTreisen München e.V. an. Hier können Blinden- und Sehbehindertengruppen durch die Geschichte Münchens spazieren und „München mit vui G'fui“ erleben.
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